3) Integration eines Werkes in eine bestehende Konzernstruktur.

Das Unternehmen wurde zur Sicherung der eigenen Versorgung von einem Stahlkonzern betrieben. Die Produktionskosten wurden dabei außer Acht gelassen. Nach Verkauf des Werkes an einen neuen Eigentümer wurden die Lieferbeziehung gekündigt, dadurch wurde eine komplett Neuausrichtung des Produktionsbetriebes und vor allem der Vertriebsstruktur notwendig.

Das Problem:
Eintritt in einen besetzten Markt mit neuen Produkten. Die EDV-Systeme des übernommenen Unternehmens und der Konzernmutter sind nicht kompatibel. Bisher war die Muttergesellschaft der alleinige Abnehmer aller gewinnbringenden Produkte; „Koppelprodukte“ wurden nicht konsequent in einem dafür vorhandenen Markt abgesetzt.

Die Aufgabe:
• Turnaround und Changemanagement.

Lösung:
Das Unternehmen wurde konsequent ausgerichtet, die Vertriebsstruktur neu aufgebaut und alle funktionalen Einheiten - Vertrieb, Rechnungswesen und Produktion - in die bestehende Konzernstruktur integriert.

Benefiz:
Das Absatzvolumen konnte durch eine bessere Auslastung des Werkes auf etwa 85 Prozent des Absatzpotentials gesichert werden. Durch die konsequente Nutzung von Wettbewerbs- und Frachtvorteilen konnten langfristige Geschäftsbeziehungen angebahnt werden. Außerdem wurde ein serviceorientierter Vertrieb aufgebaut und strategische Absatzgebiete bei den Koppelprodukten zurückerobert. Zudem entwickelte das Unternehmen innovative Produkte für neue Technologien in traditionellen Marktgebieten der Stahlindustrie.

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