1) Zusammenführung von
zwei Familienunternehmen
Das Unternehmen:
Das Industrieunternehmen produziert Kalk in zwei Werken an
einem Standort in Deutschland. Die Werke haben aufgrund von
Auflagen des Bundeskartellamtes fusioniert und wurden von
den jeweiligen Vertretern der Familiengesellschaften geführt.
Im Rahmen der Zusammenführung beider Produktionsstandorte
sollte eine übergreifende Marketing-Strategie entwickelt
und umgesetzte werden. Ziel der vertriebsorientierten Strategie
ist die langfristige Absatzsicherung.
Das Problem:
In beiden traditionsgemäß familiengeführten
Unternehmen gab es keine Planung und kein Reportingsystem.
Alle Energievertriebsbereiche arbeiteten nebeneinander her.
Serviceorientierung war ein Fremdwort. Dem Personal fehlte
teilweise die nötige kaufmännische und chemische
Kenntnis.
Die Aufgabe:
• Neuorientierung und Strukturierung des Vertriebs
• Planung, Implementierung und Umsetzung einer Servicekultur
Die Lösung:
Nach einer eingehenden Potenzialanalyse wurde zunächst
eine Jahresplanung eingeführt und die Kommunikationsstrukturen
verbessert. Eine neue Kommunikationsplattform und regelmäßige
Vertriebsbesprechungen sorgten nachhaltig für einen besseren
Informationsfluss innerhalb des Unternehmens. Gemäß
der neuen Marketing-Strategie erfolgten der strategische Ausbau
und die Planung des Kerngeschäfts; zudem wurde eine neue
Marketing-Philosophie entwickelt. Auch die Zielgruppenstruktur
wurde untersucht und die zum Unternehmen passende Kunden selektiert.
Unter Berücksichtigung weiterer Vorgaben wurden dann
neue kundenspezifische Produkte entwickelt.
Der Benefiz:
Durch die erfolgreich umgesetzten Maßnahmen konnte der
Absatz im angestammten Marktgebiet gefestigt und verlorene
Marktanteile zurückerobert werden. Das Produktionsprofils
wurde an die Produktionsmöglichkeiten beider Werke angepasst
und dadurch die Auslastung beider Werke erhöht. Durch
Neuentwicklungen ist der Absatz gesichert worden.
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